Von den alten Meistern gelernt

Von den alten Meistern gelernt

Kyusho Jitsu auch im Karate-Dojo des TSV Mühldorf

Kuysho-Jitsu bezeichnet das umfangreiche Wissen rund um die Vitalpunkte und ihre Anwendung in den Kampfkünsten.

Ursprünglich wurde Karate mit Kyusho von den alten Meistern nur in kleinen ausgewählten Schülergruppen zur effektiven Selbstverteidigung gelehrt. Die gelehrten Techniken waren geeignet, einen Angreifer mit nur einer Technik außer Gefecht zu setzen.

Im Rahmen der Verbreitung des Karate als Wettkampf- und Breitensport wurden bewusst besonders gefährliche Karate-/Kyusho-Techniken im Training entschärft, um die Verletzungsgefahr zu verringern. Das Wissen um die Kampf-Kunst Kyusho drohte in Vergessenheit zu geraten.

Seit den 1990er Jahren gab es erste Strömungen, diese „geheimen Techniken“ der alten Meister wieder aufzudecken, zu entschlüsseln und zu erlernen. Hierzu ist es für den Karate-Kämpfer nötig, sich umfassende Kenntnisse in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Akupressur und Akupunktur und 5-Elemente-Theorie anzueignen.

von links nach rechts:
Prüfer Jürgen Kraus, Prüfer Fritz Oblinger, Reinhard Wende, Albert Patzelt, Prüfer Fritz Oblinger

Albert Patzelt (5. Dan Shotokan-Karate) und Reinhard Wende (4. Dan Shotokan-Karate) von der Karate-Abteilung des TSV Mühldorf haben sich intensiv mit der Lehre des Kyusho-Jitsu auseinander gesetzt, in zahlreichen Lehrgängen ihr Wissen und Können bereichert und sich am 29.06.2019 in Garmisch erfolgreich der Prüfung zum Meister-Grad im Kyusho-Jitsu gestellt. Albert Patzelt konnte aufgrund überzeugender Leistung den 3. Dan Kyusho, Reinhard Wende den 1. Dan Kyusho nach Absolvierung einer mental sowie körperlich sehr anspruchsvollen Prüfung erlangen.

Bild und Text: Andrea Bronnert / Grafik: wikimedia.org

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