Endlich Platz eins!

Endlich Platz eins!

Endlich steht der TSV Mühldorf dort, wo er hingehört: nach einem 3:1-Erfolg (22:25, 25:20, 25:22, 25:18) im Lokalderby der 3. Liga gegen den TSV 1861 Deggendorf haben die Spieler um Trainer Michi Mayer die Tabellenführung erobert. Möglich wurde das durch die Niederlagen der direkten Konkurrenten um den Platz an der Sonne. Denn der bisherige Klassenprimus TSV Friedberg strauchelte in Dresden (0:3). Und der bisherige Zweite, der TSV Eibelstadt, kam beim ASV Dachau nicht über ein 2:3 hinaus. Das Führungstrio ist zwar punktgleich, jedoch hat Mühldorf ein Spiel weniger bislang absolviert, ist als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen und darf sich nun zurecht über den Platz an der Sonne freuen.

Kilian Nennhuber

In Deggendorf kamen die Mannen um Trainer Mayer allerdings etwas schwer aus den Startlöchern. 200 frenetisch anfeuernde Zuschauer auf Deggendorfer Seite nötigten den Mühldorfern Respekt ab, allem voran Kilian Nennhuber, der als Libero den immer noch etwas krankheitsgeschwächten Xander Mühlbauer ersetzte. „Da fehlte etwas die Abstimmung“, musste auch Trainer Mayer zugeben, ohne Nennhuber zu kritisieren. Schließlich sei der erst 15 Jahre alt und kein Stammspieler. Mayer spricht auch von vier, fünf „saublöden Fehlern“, die den Mühldorfern im ersten Satz passierten, die aber in der Endabrechnung reichten, damit die abgeklärten Deggendorfer Satz eins zu machen konnten. „Deggendorf ist eine sehr abgeklärte Mannschaft mit drei sehr erfahrenen Spielern, mit denen ich in meiner Zeit bei Deggendorf 2010 noch zusammengespielt habe“, so Mayer, der in Satz zwei reagierte. Er gönnte Kilian Nennhuber eine Pause, brachte Xander Mühlbauer als Libero, bei dem sich dann aber der krankheitsbedingte Trainingsrückstand bemerkbar machte. Dennoch entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in welchem die Mühldorfer erst bei 16:16 Vorteile herausspielten. Erst punktete Nico Philipeit zweimal mit dem Aufschlag. Danach zeigte Diagonalspieler Nelson seine Klasse, der den Deggendorfern gleich vier Aufschläge, davon zwei Asse, servierte. Mit einem 25:20 war der Satzausgleich hergestellt.

In Satz drei und vier – Mayer hatte den geschwächten Mühlbauer wieder durch Kilian Nennhuber ersetzt – lief es dann immer besser für Mühldorf. Kilian Nennhuber kam immer besser ins Spiel, die Spannung aber hielt bis zum Schluss, bis sich endlich Mühldorf das 25:22 sicherte.

Weil nun auch der Aufschlag der Mühldorfer immer besser wurde – Fabian Bartsch und Thomas Brandstetter standen Nelson in nichts nach – lief es nun wie am Schnürchen. Auch weil sich der TSV Deggendorf bei den Auswechslungen etwas verzettelt hatte und dadurch Unruhe ins Team brachte, zog Mühldorf nun davon. Das 25:18 war der Lohn.

Mayers wichtigste Erkenntnis: „Endlich kommt der Aufschlag so wie ich es mir vorstelle. Und da ist immer noch Luft nach oben!“ Luft nach oben – das kann man beim Tabellenstand nicht mehr sagen: Denn nach fünf Spieltagen steht Mühldorf nun an der Spitze. Am kommenden Sonntag geht es zu Hause gegen den Achten aus Jena (16 Uhr), danach wird es dann aber eine Standortbestimmung geben, wenn es in den direkten Vergleich mit den beiden anderen Aufstiegsaspiranten geht. Der Dritte aus Friedberg kommt am 10. November nach Mühldorf (Beginn 16 Uhr), der TSV Eibelstadt ist Gastgeber, wenn der TSV Mühldorf am 16. November zum Auswärtsspiel anrücken muss.

Text: Josef Enzinger – Mühldorfer Anzeiger / Bilder: Fabian Bartsch – Rainer Preß

Am Samstag wurde unsere #14 Fabian Bartsch zum MVP gewählt!
Damit holt er bereits seine dritte MVP-Gold-Auszeichnung und ist im Ligaranking auf Platz 2 hinter dem Eibelstädter Felix Bendikowski!
Bild: Helmut Müller / TSV 1861 Deggendorf

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