Adnan Belouazza wird bayerischer Meister

Adnan Belouazza wird bayerischer Meister

Einen langen Wettkampftag hatten die Kunstturner bei der diesjährigen bayerischen Meisterschaft zu bewältigen.

Adnan Belouazza mit Trainer Werner Klöpper

Im Sportzentrum Unterhaching waren alle Altersklassen von sieben bis elf Jahren vertreten im Kampf um die Medaillen im Mehrkampf und um die jeweiligen Entscheidungen an den Turngeräten. Den Anfang machten die achtjährigen Nachwuchsturner. Adnan Belouazza startete am Hochreck in den Wettkampf der Altersklasse acht. Ein gelungener Einstieg in den Wettkampf brachte Sicherheit für den weiteren Wettkampfverlauf. Adnan Belouazza bekam an den Ringen, Sprung, Barren und am Boden die besten Wertungen. Wieder mal war es der Pilz statt den fünf geforderten Kreisflanken turnte Adnan Belouazza wie schon bei der oberbayerischen Meisterschaft sechs Kreisflanken und musste dafür 0,50 Punkte Abzug hinnehmen. Mit 54,800 Punkten im Mehrkampf erreichte Adnan Belouazza die alleinige Führung unter den 18 Teilnehmern und wurde bayerischer Meister. Die hervorragenden Leistungen von Adnan Belouazza zeichnete sich auch mit dem Gewinn an den einzelnen Geräten aus. 1. Platz am Boden, Ringe, Sprung und am Barren aus.

Moritz Kühl

Am Nachmittag ging es für den zweiten Teilnehmer Moritz Kühl vom Kunstturn- Leistungszentrum Mühldorf an die Turngeräte. Nach überstandener Krankheit verlief der Wettkampfeinstieg an den Ringen verheißungsvoll und auch an den zwei Sprunggeräten zeigte Moritz Kühl seine Klasse. Mit jeweils einer Übungsunterbrechung am Pauschenpferd und am Barren schmolzen die Chancen auf einen Medaillenplatz. Am Hochreck konnte Moritz Kühl seine Übung meistern und steigerte sich am Boden mit einer fehlerfreien Pflichtübung zum Abschluss der Meisterschaft.

Mit 43,650 Punkten stand Moritz Kühl auf dem Siegerpodest und wurde mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Im Finale am Sprung holte er sich mit 9,00 Punkten den bayerischen Meistertitel und am Boden, Pauschenpferd und den Ringen die Bronzemedaille.

Text und Bilder: Werner Klöpper

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